SoerBuddhas Welt 26 – Meine erste Messe – DOKOMI 2026 –

Träume darf man ja haben, aber dass ich einmal auf einer Messe stehe und meine eigene Leseprobe dabei habe, stand nicht auf meiner Bucketlist.

Aber alles von Anfang an. Vor drei Jahren lernte ich, die Community von „Word and Shield e. V.“ kennen. Eine Gemeinschaft von Autoren und Künstlern, die sich einander beim Schreiben unterstützen und sich auf Discord austauschen. Dahinter steht ein Verein, der junge und Anfänger-Autoren ermutigt und unterstützt, zu schreiben und zu veröffentlichen.
Ein Projekt sind die Anthologien, in denen auch Autoren, die noch kein Buch veröffentlicht haben, eine Plattform geboten bekommen. Dazu gehöre auch ich. Mich motiviert es und ich bin stolz, dass ich in vier Anthologien meine Werke habe. Dazu demnächst in einem anderen Post.
Seit September bin ich Kassierer bei Word and Shield e.V.
Da ist es ja nicht ganz und gar wegzudenken, dass ich mich auf den Messen, auf denen wir einen Stand betreiben, auch Standdienst mache.
Ich wollte aber dann auch etwas von mir dort haben. Somit begann der Stress von Januar bis letzte Woche.
Ich habe mir Jester zeichnen lassen und anschließend Sticker, Notizblöcke, Lesezeichen und eine Leseprobe anfertigen lassen.

Aber das sollte es nicht allein gewesen sein, ich hatte mir vorgenommen, dass bis zur DOKOMI meine Homepage www.soerbuddha.de fertig ist. Sie ging dann genau auf die Minute online. Ja, sie ist bis jetzt nicht im Endstadium, und ohne Hilfe von Quarz, Venni, Jeff und vielen mehr hätte ich es auch nie geschafft.

Donnerstag: Der Aufbau dauerte länger als geplant, da einige von uns auf der Anreise im Stau standen. Es war für mich aufregend, meine Produkte zu präsentieren, da ich überhaupt keine Ahnung hatte, wie ich das machen sollte. Aber auch da unterstützen wir uns im Verein gegenseitig.
Der Freitag und Samstag waren toll, aber auch anstrengend. Ich habe viele Menschen kennenlernen dürfen. Unter anderem Autoren wie Sam Feuerbach, Wolfgang Hennen, Mira Valentin und JU HEX.
Was mir aber am meisten Spaß gemacht hat, war, den Verein zu vertreten, unsere Anthologien anzupreisen und auf uns Autoren aufmerksam zu machen.
Als mir eine Person vier Postkarten und ein Lesezeichen abkaufte, wusste ich danach nicht, wohin mit den Emotionen, und eine Träne kullerte vor Glück mein Gesicht runter.
Da die drei Tage aber sehr anstrengend für mich waren, beschloss ich in Vorabsprache mit den anderen, dass ich Sonntag wieder heimfahre, um mir gesundheitlich nicht zu schaden.
Warum gehe ich auch bei meiner ersten Messe, gleich auf die größte Con? Typisch Sören. Lach
Es war die richtige Entscheidung. Ich kam fix und fertig zu Hause an, und am Montag danach habe ich nur geschlafen.
Ich erfuhr später, dass am Sonntag nach mir gefragt wurde und Jester, meiner satanistischen Fledermaus mit einem Zahn, einen Fan dazu bekommen hatte. Die Person ließ mir ausrichten, ich solle bitte mein Buch fertigschreiben und veröffentlichen <3
Den Wunsch werde ich nun auch umsetzen und deshalb diesen Beitrag beenden und mich ans Schreiben setzen.

Ich nehme mir jetzt vor, jeden Tag mindestens 50 Wörter zu schreiben und jede Woche ein Prozent mehr, sodass ich dann jeden Tag so viel schreiben kann, wie es neben der Arbeit halt möglich ist.

In diesem Sinne: Lebt Euren Traum
Euer glücklicher Soerbuddha